Silbersack: E-Auto-Prämie schwächt Sachsen-Anhalt und belohnt chinesische Dumpingpreise

Zur Neuauflage der E-Auto-Prämie der Bundesregierung erklärt Andreas Silbersack:

„Die neue E-Auto-Prämie ist die Wiederholung einer gescheiterten Subventionspolitik. Sie schwächt den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt und stärkt Anbieter aus China, die mit staatlich gestützten Dumpingpreisen den Markt bewusst verzerren.

Ein Blick auf den früheren Umweltbonus zeigt das Grundproblem: Über zehn Milliarden Euro Steuergeld wurden ausgegeben, ohne einen stabilen Markt für Elektroautos zu schaffen. Die Nachfrage stieg nur kurzfristig – etwa vor dem Auslaufen der Prämie – und brach danach wieder ein. Das ist kein nachhaltiger Effekt, sondern ein teures Strohfeuer.

Der Staat sollte daraus lernen. Seine Aufgabe ist es nicht, Kaufentscheidungen zu subventionieren, sondern für verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen: eine leistungsfähige Lade- und Netzinfrastruktur, bezahlbare Energie und faire Wettbewerbsbedingungen.

Gerade Sachsen-Anhalt braucht eine klare Standortpolitik statt neuer Prämientöpfe. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, setzt sich das beste Auto am Markt durch – ganz ohne staatliche Lenkung.“